Podcast mit Senior Manager Dr. Bernard Richter.

AXXCON begleitet Kunden auf dem weiten Feld der Digitalisierung.

In unserem Podcast spricht Marketing Managerin Vivian Bennauer mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen von AXXCON, um Ihnen tiefere Einblicke in unsere Berufs- und Themenwelt zu geben. Heute zu Gast: Senior Manager Dr. Bernard Richter. Bernard ist seit vielen Jahren dabei. Davor  promovierte er und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni. Der Schritt in die Beratung war damals ein "Experiment", wie er selbst sagt, da Forschung und Beratung dann doch andere Welten seien. Trotzdem: Die gelernte wissenschaftliche Methodik helfe ihm noch heute im Job. 

Egal, was man tut – man muss Hunger haben!

Von dieser Motivation sei Bernard überzeugt. Sie habe ihm vor einigen Jahren den Schritt zum Senior Manager ermöglicht. Man müsse etwas bewegen wollen! Etwas anders machen wollen, etwas besser machen wollen. Seine Zeit als Senior Consultant sei davon geprägt gewesen, zu lernen. Den Rucksack an Erfahrungen füllen, um sich zu entwickeln. 2015 sei der Moment gewesen, an dem Bernard das Thema Innovation-Management für sich entdeckt habe.

Damals sei ein großer Aufbruch im Markt gewesen. "Silicon Valley Feeling" – das gefiel ihm, aber er verstand auch: Innovation ist mehr als nur das Rebranding von Themen, sondern auch das Finden von ganz neuen Ansätzen und neuen Geschäftsmodellen.

Digitalisierung ist deutlich ein weites Feld

Abgeleitet von Fontanes Zitat führt Bernard aus, wie er seinen Job im Kontakt mit den Kunden versteht: Er geht (mit den Kunden) auf dieses weite Feld der Digitalisierung. Selbst, wenn sich die Kunden vorher nicht auf dieses Feld getraut hätten, dann helfe er ihnen jetzt dabei, dieses Feld zu betreten und vor allem auch zu bestellen.

Es sei wichtig, zu verstehen, dass Digitalisierung nicht nur Technologie sei, sondern gleichzeitig auch Prozesse entscheidend seien. Einen schlechten Prozess zu digitalisieren, macht den Prozess noch nicht zu einem guten Prozess.

Während der Corona-Pandemie sei zudem die generelle Akzeptanz gegenüber digitalen Tools deutlich gestiegen. Dies sei eine spannende Zeit für die Beratung gewesen, da sie sich in einer neuen Arbeitssituation wiedergefunden habe – bezüglich Kundenkontakt, Projektarbeit und vielem mehr. Die Arbeit der Beratung hätte sich allerdings nicht groß geändert, sondern vielmehr der Methoden-Baukasten sei immens erweitert worden. Ganze Kundenprojekte seien von Anbahnung bis Fertigstellen 100 Prozent digital abgelaufen; für Bernard sei dies ‚Digitalisierung live gelebt‘. Post-Corona sieht Bernard neue Freiheiten, Autonomie und Selbstbestimmtheit. Doch dies dürfte man sich nicht verspielen: Freiheit bedeute immer auch Verantwortung.

Die eigene Rolle im Team muss jeder für sich finden

AXXCON sei keine Organisation, die auf bestimmte Stellenprofile einstelle. Also es werden beispielsweise keine CMS-Experten oder Grafiker gesucht, sondern stattdessen talentierte Berater, die mehr als nur ein Aufgabengebiet abdecken können und die in der Lage sind, sich Neues anzueignen. Somit gebe es gar keine wirklichen Rollen im Team. Das Team an sich, bestehend aus Wissensträgern, würden die Aufgaben gemeinsam angehen.

Next steps

Wir möchten weiter wachsen. Im Feld der digitalen Transformation habe das Team vier Themenbereiche identifiziert, auf die gesetzt werden soll.

  • Erstens Organisationen, Bereiche und Teams befähigen, digitale Ideen zu entwickeln und
  • Zweitens Strategy- and Governance-Struktuierungen Ideen zu haben, bedeute noch lange nicht, so Bernard, auch das eigene strategische Ziel zu kennen. Hier müsse angeknüpft werden.
  • Drittens Optimierungen diverser Geschäftsabläufe durch gezielten Einsatz digitaler Lösungen ermöglichen – kurz: Operational Excellence. Vor vielen Jahren habe es etablierte Vorgehensweisen gegeben. Dann seien später digitale Technologien punktuell eingesetzt worden, um an spezifischen Stellen Dinge zu verbessern. Nun sei die große Aufgabe, das Gesamtpaket aus allem zu harmonieren.
  • Viertens die Frage, wohin die Reise gehen soll: Future Organisation. Entscheidend seien hierbei beispielsweise Change Management, Employee Enablement und die Weiterentwicklung des etablierten Projektmanagements.

Dazu brauche Bernard und sein Team auf Consultant-Ebene neugierige und lernwillige Menschen, die ein eigenes Profil haben und Freude verspüren, am Erfolg mitzuwirken. Auf Manager-Ebene sei zum einen der inhaltliche Aspekt (unter anderem Themenfelder stetig weiterentwickeln) und zum anderen das kluge Akquirieren von Neugeschäft im eigenen Bereich entscheidend.

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