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Interview mit Martin

VIELFALT UND ABWECHSLUNG

machen den Beraterjob so besonders für mich

Interview mit Martin

...über den Spagat zwischen Familie und Berater

Martin ist Senior Manager bei AXXCON und vor kurzem zum zweiten Mal Vater geworden. Nachdem er beide Seiten kennt – die Berater- und die Kundenseite – ist er jetzt wieder zurück in die Beratung gewechselt. Bei AXXCON ist er seit 2017. Hier berät er Unternehmen zu Fragestellungen hinsichtlich Organisationstransformationen, IT-Strategie und IT-Sourcing.

Eine Frage, die uns bei Martin ganz besonders interessiert: Wie bekommt man Familie und die Reisetätigkeit eines Beraters unter einen Hut?

Der Beraterjob ist in fast allen Aspekten phänomenal. Das einzige Manko ist tatsächlich die Reisezeit. Als Berater kann man nicht jeden Abend zu Hause sein. Beim Kunden wird man häufig vor Ort gebraucht. Früh morgens losfahren, gehört oft dazu. Es funktioniert aber, wenn man seine private Zeit und das berufliche Leben sehr gut koordiniert. Falls ein Partner oder Kinder da sind, muss man sich sehr gut abstimmen und viel kommunizieren. Sonst führt das in das komplette Chaos und zu Unzufriedenheit. Eine verständnisvolle Partnerin hilft natürlich auch (lacht)! Ab und zu ist auch Home-Office eine ganz gute Lösung. Hier bei AXXCON zählen Ergebnisse – wo die entwickelt werden, ist eigentlich nebensächlich.

Du hattest erst vor kurzem Elternzeit. Wie lief das bei AXXCON ab?

Problemlos. Einfach den Antrag gestellt und der ist unbürokratisch und mit Wohlwollen genehmigt worden. Warum auch nicht. Elternzeit ist zwar noch nicht so üblich in der Beratung, aber hier sieht das keiner negativ. Im Gegenteil, so eine Auszeit bewirkt Wunder! Viele unsere Partner und Kollegen haben selbst Kinder. Das Verständnis ist also ohnehin da. Die Kollegen haben Glückwünsche geschickt und ich konnte meine vier Wochen sehr genießen.

Martin, Du bist von der Beratung in die Linie gewechselt und wieder zurück in die Beratung – zu AXXCON. Erzähl mal, was hat Dich dazu bewegt?

Ausschlaggebend war die Abwechslung, die man als Unternehmensberater hat. Nicht, dass Linie nicht auch sehr viel Abwechslung bedeutet. Die Themenfelder, die man in der Linie hat sind jedoch enger begrenzt als in der Beratung. In der Beratung ist das „Spielfeld“ größer. Man kommt mit ganz vielen, ganz unterschiedliche Leuten und Ansichten in Kontakt. Die Themen und Projekte unterscheiden sich, auch wenn es natürlich Muster gibt, auf denen man aufbauen kann. Als Berater bringt man einen Vorsprung für den Kunden mit. Vielleicht ist das eine Typ-Sache. Ich bin Berater, ich mache das sehr gerne. Deswegen habe ich mich nach meiner Zeit in Linienverantwortung wieder für die Beratung entschieden.

Und was hat Dich ausgerechnet zu AXXCON gebracht?

Ein wirklicher Mehrwert ist, was man hier alles lernt und dass man von einem großen Erfahrungsschatz der Kollegen und Partner profitiert. Bei größeren Beratungen kommt man erst relativ spät in den Genuss, intensiv mit den Leuten zusammenzuarbeiten, die tatsächlich das Wissen und die Erfahrung haben. Bei AXXCON ist das von Tag Eins so. Man hat gut gemischte Teams beim Kunden. Dass man gegenseitig profitiert, hat man hier erkannt. Die jungen Berater bringen neue Sichtweisen und die Kollegen auf Seniorlevel haben das Wissen, wie man die Ideen auch umsetzt. Ob Junior oder Senior, eine gute Idee wird verfolgt, egal von wem sie kommt.

Wie sieht Dein Tag bei AXXCON aus?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt von den Projekten ab. Diese Woche bin ich komplett im Büro hier in Schwalbach und bereite ein Projekt für die folgende Woche vor. Ein ganz spannendes Projekt. Wir werden die gesamte IT-Organisation eines Unternehmens neugestalten. Darunter fallen auch die Überarbeitung der Sourcing-Strategie und die Auswahl geeigneter Provider.

Im Laufe des Jahres hatte ich verschiedene Projekte. Die letzten neun Monate war ich bei einem Touristikanbieter im Rhein-Main-Gebiet. Dort habe ich interimistisch die Rolle des IT-Operations-Leiters übernommen. Die Aufgaben da sind natürlich ähnlich, wie in der Linie. Sehr vielfältig und auch sehr viel vor Ort. Man hat Personalverantwortung und auch da natürlich von der Strategie bis zur Technik alle Themen bearbeitet. Wenn man, wie in diesem Projekt, einen Kunden über eine längere Zeit begleitet, ist es ein unheimlich gutes Gefühl zu sehen, das die Dinge tatsächlich besser werden – und der Kunde mit dem was man zusammen erarbeitet hat, glücklich ist.

Hast Du besondere Tipps für Deine zukünftigen Kollegen?

Offen sein. Dinge ansprechen. Dinge diskutieren. Dinge selber vorantreiben. Bei einer kleinen Firma ist es so, dass jeder verantwortlich ist. Ob es das Projekt ist, ob es der Vertrieb ist – die Entwicklung von Intellectual Capital ist: Jeder macht alles. Das macht aber auch den Charme aus. Es ist nicht eindimensional, sondern man kann ganz viele Facetten bedienen. Freut euch darauf.

Danke Martin, für das Interview.